Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
100 % bio & samenfestes Saatgut - 100 % eigener & regionaler Anbau - über 800 alte & neue Sorten
Bio-Saatgut

Rhabarber

Produktinformationen "Rhabarber"

Rhabarber ist ein ertragreiches Stielgemüse, welches in erster Linie für Kuchen, Kompott und Marmeladen genutzt wird. Ältere Sorten haben oft eine sehr zähe, haarige Stielhaut, die entfernt werden sollte. Jüngere Sorten sind glattschalig. Vor allem rotstielige Sorten sollten nicht geschält werden, da die Farbe beim Backen und Kochen erhalten bleibt und sonst verloren ginge. Rhabarber wird normalerweise vegetativ, also durch Teilen von Wurzeln, vermehrt. Deshalb sind Rhabarber-Sorten nicht „durchgezüchtet“ wie über Samen vermehrte Arten. Wird Rhabarber-Saatgut gesät, dann ergibt jede Pflanze eine neue Sorte. Das hier angebotene Saatgut ist von der glatt- und rotschaligen, teils rotfleischigen Sorte Elmsblitz, welche sich durch einen niedrigen Oxalsäuregehalt auszeichnet. Die unterschiedlichen Sämlinge können zur Auslese im eigenen Garten genutzt werden. Die schönsten Pflanzen können dann über das Teilen der Wurzeln (ab dem dritten Jahr) vermehrt werden.

Beschreibung

Rhabarber ist ein ertragreiches Stielgemüse, welches in erster Linie für Kuchen, Kompott und Marmeladen genutzt wird. Ältere Sorten haben oft eine sehr zähe, haarige Stielhaut, die entfernt werden sollte. Jüngere Sorten sind glattschalig. Vor allem rotstielige Sorten sollten nicht geschält werden, da die Farbe beim Backen und Kochen erhalten bleibt und sonst verloren ginge. Rhabarber wird normalerweise vegetativ, also durch Teilen von Wurzeln, vermehrt. Deshalb sind Rhabarber-Sorten nicht „durchgezüchtet“ wie über Samen vermehrte Arten. Wird Rhabarber-Saatgut gesät, dann ergibt jede Pflanze eine neue Sorte. Das hier angebotene Saatgut ist von der glatt- und rotschaligen, teils rotfleischigen Sorte Elmsblitz, welche sich durch einen niedrigen Oxalsäuregehalt auszeichnet. Die unterschiedlichen Sämlinge können zur Auslese im eigenen Garten genutzt werden. Die schönsten Pflanzen können dann über das Teilen der Wurzeln (ab dem dritten Jahr) vermehrt werden.

Aussaat, Anzucht und Anbau

Die Sämlinge werden vorgezogen, d.h. in Schalen ausgesät, im Keimblattstadium in Töpfe pikiert, und erst dann gepflanzt, wenn die Jungpflanzen kräftig genug sind und die Töpfe gut durchwurzelt haben. Rhabarber braucht einen tiefgründigen, gut gelockerten, nährstoffreichen, humosen und feuchten Boden. Er braucht viel Wasser, Staunässe aber verträgt er nicht. Für frühe Ernten braucht er einen sonnigen Standort, ansonsten kommt er aber gut mit halbschattigen oder schattigen Standorten zurecht. Sehr von Vorteil ist ein Beet ohne ausdauernde Beikräuter. Je sorgfältiger das Rhabarberbeet im ersten Jahr gepflegt wird, umso besser: Sind die Rhabarberpflanzen im Laufe der Jahre erst mal kräftig genug, braucht es nur eine Hacke im Frühjahr, anschließend verschatten die großen Rhabarberblätter den Beikrautbewuchs.

Rhabarber ist sehr dankbar für jährliche Kompostgaben.

Die ab Mai des zweiten Jahres erscheinenden Blütentriebe können entfernt werden. Hierbei ist es wichtig, die Blütenstängel tief am Boden auszubrechen. Bleiben sie stehen, werden weniger Blätter gebildet, dadurch werden weniger Nährstoffe in der Wurzel eingelagert und der Ertrag im nächsten Jahr ist reduziert.

Ernte und Lagerung

Rhabarber-Stiele werden gebrochen und nicht geschnitten. Sie haben am Stielansatz eine schmale Sollbruchstelle. Beim Brechen (leichte Drehung und kurzer Ruck) wird der Stiel vollständig entfernt, die Verletzung der Pflanze ist minimal und es bleibt kein Reststiel zurück, der gammeln könnte. Die Ernte beginnt bei Pflanzen aus Sämlingen ab dem dritten Jahr von April bis Ende Mai, in den Folgejahren dann von April bis Mitte Juli. Pro Pflanze und Erntegang sollten bei regelmäßiger Ernte nur die drei bis vier dicksten Stiele geerntet werden. Die Blätter können direkt abgebrochen oder geschnitten und als Mulch unter die Pflanzen geschoben werden.

Verarbeitung und Verwendung

Rhabarber ist ein erfrischend-säuerliches Gemüse, welches allerdings wie Obst als Kompott, Marmelade oder Kuchenbelag gegessen wird. Auch der Rohverzehr ist möglich: das Stängelende in Honig tauchen und abbeißen.

Wissenswertes

Da Rhabarber Oxalsäure enthält, sollte er von Menschen, die zu Nieren- oder Gallensteinen neigen, nicht verzehrt werden, ebenso wenig von Menschen mit Gicht, Rheuma oder Arthrose. Auch Kinder sollten keine großen Mengen verzehren. Der Oxalsäuregehalt kann allerdings auch gesenkt werden: Rotschalige, und v.a. rotfleischige Sorten haben weniger Oxalsäure als die grünen Sorten. Je sonniger der Standort und je früher die Ernte, umso weniger Oxalsäure enthält Rhabarber (nur bis Juni ernten). Das obere Drittel des Stieles entfernen. Die Stiele doch schälen und mit heißem Wassen übergießen – so wird ein Teil der Oxalsäure entfernt. Oder die Rhabarberstückchen blanchieren und das Kochwasser wegschütten. Den Rhabarberstücken im Topf eine Messerspitze Natron zufügen, welches Oxal- und Fruchtsäuren neutralisiert.

Weitere Informationen zum Anbau und vieles mehr finden Sie in unserem Gartenwissen:

Anbaudaten

Voranzucht:März-Mai
Pflanzabstand:100x60
Saattiefe:ca. 1 cm
Ernte:ab dem dritten Jahr
Inhalt reicht für: ca. 15 Pfl.