Dreschflegel Bio-Saatgut

Pflanzenportrait: Mairübe - Herbstrübe (Autor: Ludwig Watschong)

Ein Geheimtipp für Gourmets

Aus der Art Brassica rapa sind im Laufe der Jahrhunderte vier Kulturformen entstanden:

  • Rübsen
  • Chinakohl
  • Mairübstiel
  • sowie Herbst- oder Mairübe (auch Wasser- oder Stoppelrübe genannt)

Letztere erhielten ihren Namen, weil sie aufgrund ihrer kurzen Vegetationszeit - nur ca. 8-10 Wochen! - als Vor- oder Nachfrucht angebaut wurden.


Mairübe
Mairübe

Herkunft

Die wilden Verwandten der Mairübe finden wir überall in Europa. Die Wasserrüben wurden schon im Altertum in Südeuropa kultiviert. Im Kräuterbuch des Otto Brunfels von 1532 ist erstmals sicher eine Herbstrübe abgebildet. Er schrieb, dass diese Rüben vielfach angebaut würden und tägliche Speise seien. Ihr Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad lässt sich auch daran festmachen, dass sie überall nur als "die Rüben" benannt wurden.

Der starke Anbau dieser Rüben nahm mit der Einführung der Kartoffel rapide ab. Heute findet man diese edle Rübe lediglich noch auf Wochenmärkten und in Naturkostläden oder eben mehrere ausgewählte Sorten als Saatgut bei Dreschflegel.


Eigenschaften

Es gibt diese Rüben in verschiedenen Formen von rund bis lang und in vielfältigen Schalen-Farben: weiß, braun, gelb, rot und blau für bunte Teller.

Sie sind reich an Vitaminen, ätherischen Ölen, Mineralstoffen (vor allem Kalium) und enthalten etwas Eiweiß.

Die Konsistenz der Rüben ist creme-weich, ohne Fasern. Der Geschmack ist süßlich mit einer milden Schärfe, die an Radieschen erinnert.


Anbau

Sie werden im März gesät und im Juni geerntet oder im Juli gesät und im September/ Oktober geerntet. Je jünger sie geerntet werden, desto köstlicher ist ihr Geschmack. Die Samen werden mit 25 cm Reihenabstand gesät, später auf 20 cm vereinzelt.


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