Dreschflegel Bio-Saatgut

Pflanzenportrait: Orientalischer Mohn (Autorin: Maren Uhmann)

Herkunft und Botanik

Die Herkunft des orientalischen Mohns wird im Namen bereits angedeutet. Diese wunderschöne Staude stammt ursprünglich aus dem Gebiet Kleinasien, Armenien, Nordiran und dem Kaukasus. Im Jahr 1724 gelangten die ersten Pflanzen nach Mitteleuropa.

Das wichtigste bei dieser imposanten Zierpflanze sind natürlich die Blüten. Die bei Dreschflegel erhältliche Sorte hat leuchtend rote Blüten mit einem schwarzen Fleck an der Basis. Typisch sind die seidig zerknitterten Blütenblätter, die besonders eindrucksvoll aussehen, wenn die Knospe gerade aufplatzt. Die übrige Pflanze ist borstig behaart, sie hat gezähnte Blätter, die überwiegend grundständig angeordnet sind. Der Wuchs ist horstbildend, sodass bei entsprechendem Platzangebot im Garten sich über die Jahre sehr große Stauden entwickeln können.


Anbau und Standort

Vorgezogen werden kann der orientalische Mohn bereits im Januar. Für die Pflanzung braucht er einen sonnig-warmen Standort. Da er Pfahlwurzeln ausbildet, sollte der Untergrund tiefgründig sein. Außerdem verträgt er keine Staunässe und bevorzugt nährstoffreichen Boden, er freut sich also über Kompostgaben im Herbst oder Frühjahr. Unter diesen Bedingungen ist der orientalische Mohn sehr langlebig und muss nicht verpflanzt werden. Die Staude wird ca. 70 cm hoch.

Das Blütenfeuerwerk kann mann/frau ca. Mai bis Juni genießen, danach ist es mit der Pracht vorbei. Die Pflanze vertrocknet über Sommer und zieht ein, um dann im Herbst wieder frische Blätter zu treiben. Aus diesem Grund bietet es sich an, sie in Staudenbeeten eher in den Hintergrund zu setzen, damit später Sommerblüher die Kahlstellen verdecken. Der orientalische Mohn eignet sich sowohl als Einzelpflanze, als auch in kleineren Gruppen mit Pflanzabständen von ca. 80 cm. Schön zu kombinieren ist er z. B. mit blauem Rittersporn.


Verwendung

Wer den orientalischen Mohn als Schnittblume verwenden möchte, sollte die Stängel schneiden, bevor die umhüllenden Kelchblätter aufgeplatzt sind, allerdings muß schon etwas Rot zu sehen sein. Die Samenstände (Mohnkapseln) sind gut für Trockensträusse und die Laubblätter für die Blumenbinderei geeignet.


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